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Thema: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?


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Von HeSlxxxxxxx
117 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Gute Frage.
Persönlich denke ich, dass dieses Modell nicht auf Dauer funktioniert.
Das Grundeinkommen muss erarbeitet werden.
So oder so.
Wenn nicht gearbeitet wird, gibts auch nichts zu verteilen.
Und ob diese "freiwillige" Arbeit genauso effizient ist, wie diejenige, welche für den eigenen Wohlstand wage ich zu bezweifeln.
Und auch der Ansatz, dann für freiwillige Arbeit mehr zu zahlen, würde nicht helfen, da man damit eine Inflation anheizt.

06.04.2018 um 17:19 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lucyxxxxx
33 Beiträge bisher
LucyFair
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Effizienz..
Was glaubst du wohl wie effizient es *echte Arbeitsplätze* es gäbe wenn unzählige Deutsche nich genötigt wären, einen- oder mehrere 450 Euro-Jobs abarbeiten zu müssen um über die Runden zu kommen? Und das, ohne dabei in die Sozialversicherung einzuzahlen..

Wieviele Jobs entstünden, würden Hartzler nicht sein einiger Zeit zu Bufdies mutieren um etwas mehr in Monat zu haben und was deren Fortbleiben an Arbeitsplätzen erzeugt?

Wenn es nich noch immer diese Leiharbeiterei gäbe, deren Lohn sich nach eigenen Tarifen berechnet und nich nach denen der jeweiligen Berufssparte des vermmieteten Arbeiters?

Ich glaube, wir sind noch viel zu weit weg um zu erkennen, dass ein anderes Konzept als das Arbeit gegen Lohn - Prinzip funktionieren könnte. Und obwohl Star Trek nun wirklich schon in seinen Vorraussichten überholt ist, so werden wir den dort beschriebenen Status nicht erreichen bevor unser Planet die Grätsche macht.

Hauptsache, Berlin hat ein 1:1 Modell eines Flughafens, Hamburg ein überteuertes Konzerthaus unnd Stuttgart.... naja, auch irgendwas.

..





06.04.2018 um 18:42 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von devoxxxxxxxx
1362 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Bei all dem "NACHDENKEN" und der weisen "Voraussicht"
das es bei dem "SYSTEM" das man Arbeiten nur aus Spaß würde,
und es somit keine "Hartzler" mehr gäbe.
Da frage ich mich gerade warum man dann die "Tafeln" vergaß.
Oder würde man es unter "Zwang" stellen, das man nur arbeitet um daran Spaß zu haben ...würde heißen das all die, die bis dato
ihr eigenes Sofa als Liebling ansahen, zum Spaß verdonnert werden...
Sarkasmus Ende

Nachtrag ..womit ich nicht die derzeitigen Langzeitarbeitslosen ...ungewollt ....meine



In diesem Sinne

06.04.2018 um 20:34 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lucyxxxxx
33 Beiträge bisher
LucyFair
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Denn mit um 5% Arbeitslosigkeit ist ohnehin schon
Vollbeschäftigung geben.

Wisst Ihr eigentlich wie die Zustande gekommen sind?

Jeder "Hartzler", der nur eine Stunde in der Woche in einer Maßnahme steckt - sei so noch so idiotisch und unproduktivm ist nicht arbeitslos.

Denn er hat ja eine "Arbeitsgelegenheit". Übrigens eine, in der allgemeines Arbeitsrecht kaum durchzusetzen sind - wegen der Definition.
Krank geschrieben? Raus aus der Statistik. Das geht übrigens schneller als dort wieder hinein.

Langzeitarbeitslose werden übrigens fast öfter erwerbsunfähige Rentner alsarbeitende Menschen. Krank auch. Nicht selten, weil sie unter dem Umgang mit ihnen leiden.

*Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude*

Es ist ja auch immer wirtschaftlicher Aufschwung da.. gerade werden Autos gekauft wie wild..

Mit der Star Trek Lösung hätte auch dieses Blendwerk ein Ende.

06.04.2018 um 22:18 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von TheRxxxx
94 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Nein, glaube ich nicht.

Erklärung:
Als Zahn am ganz großen Rad mit zu arbeiten bedeutet nicht nur " Spaß oder freiwillig".
Würde das auf alle Menschen zutreffen, gäbe es keine ( Z.B.) Anwälte mehr.
Wer studiert freiwillig Jura und setzt sich Dem aus für 1000 EUR, während der Nachbar für das gleiche Geld lustig Blätter im Park sortiert?
Ich möchte nicht aus "Spaß" an einer Maschine arbeiten, die ein deutscher Ingenieur aus " Spaß" konstruiert und berechnet hat.
Ich denke, dass das alles schon so ok ist.

Falls du, das sehr interessante Thema " Beschäftigung für Jederman" ( Jeder Langzeitsarbeitslose darf sich ohne Kenntnisse ( vorerst) zum Mindestlohn beschäftigen lassen und findet so seinen Spaß am arbeiten), ansprechen wolltest. Das finde ich eine ganz tolle Überlegung.
Ich hoffe, dass das finanziert und durchgesetzt werden kann.

Persönlich: Auch für 1000 Euro würde ich meine Job weitermachen.
Den Bereich, die Konzentration, das Meckern, die Angst, die Freundlichkeit, den Austausch, das Wissen das man so ab 07:35h vermisst wird. die Kollegen und ihr Leben... und und und

Meinen Chef ( in einer Hierachie mit noch 7 Menschen über ihm ( davon 2 Gesellschafter und 2 vom Mutterkonzern) wird das " "arbeiten zum Spaß" auch brennend interessieren... und die Gesellschafter erst...

06.04.2018 um 22:27 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lucyxxxxx
33 Beiträge bisher
LucyFair
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Achwas.

Im Bundestag funktioniert dieses Prinzip ja auch irgendwie gut.

Sonst wäre der längst anders.

06.04.2018 um 22:44 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von TheRxxxx
94 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Den Bundestag hast DU mitgewählt ( so hoffe ich doch).
Das nennt sich Demokratie und hat mit dem Thema REIN GAR NIX zu tun.

06.04.2018 um 22:54 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lucyxxxxx
33 Beiträge bisher
LucyFair
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Natürlich habe ich gewählt.
Den Versuch des kleinsten Übels.
Hat aber nicht geklappt.
Und natürlich passen unsere "gewählten" Politiker als Fallbeispiel in dieses Thema.

Mach die Augen auf.

06.04.2018 um 23:00 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von TheRxxxx
94 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Deiner Antwort nach zu folgern, gehe ich davon aus, dass du nicht erwerbstätig bist.
Korrigiere mich, falls ich falsch liege.
Wie denkst du, als direkt Betroffener darüber arbeiten zu DÜRFEN... selber Geld zu verdienen, die Möglichkeit sich mit Kollegen auszutauschen, einen Einblick ins System zu bekommen ( über den PC Hinaus)?

06.04.2018 um 23:14 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Gelixxxxxxxxxx
1421 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Das Star Trek System funktioniert nicht. Die Annahme das bei einem ausreichend hohen bedingungslosen Grundeinkommen niemand mehr arbeiten würde, wurde aber auch schon entkräftet. Das Lustige an einem passenden System wäre es, das Scheißjobs viel besser bezahlt werden müssten, als Jobs in denen Menschen sich selbst verwirklichen können. Die Klofrau würde wahrscheinlich einiges mehr verdienen, als der Vorstandsvorsitzende.

06.04.2018 um 23:35 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lucyxxxxx
33 Beiträge bisher
LucyFair
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Netter Versuch eine rechtfertigende Antwort zu erzwingen.

*so läuft das bei mir nicht.

Viel Freude an deinen ukligen Spekulationen!

06.04.2018 um 23:36 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lucyxxxxx
33 Beiträge bisher
LucyFair
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

"Der Scherz mit einem Hartzer und 1h Arbeit in der Woche war aber gut :)"


Arbeitslose
sind nach § 16 Abs. 2 SGB III Personen, die wie beim Anspruch auf Arbeitslo-
sengeld
vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder weniger als 15
Stunden pro Woche arbeiten,
eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und
dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und
sich bei einer Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet haben.
In § 16 Abs. 2 ist ferner geregelt, dass Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarkt-
politik nicht als arbeitslos gelten.


06.04.2018 um 23:41 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von TheRxxxx
94 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Alle führenden Arbeitgeber bekommen das heute ohne Probleme hin

Zitat MaMi:
" Somit profitiert jeder, der Großteil der Gesellschaft, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Arbeitslose und Hartzer gibt es einfach nicht mehr."

Sorry, aber du bist so neben der Spur...

06.04.2018 um 23:44 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von TheRxxxx
94 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?



Nein, das " Grundeinkommen habe ich hier in die Überlegung eingebracht.
Die Ursprungsfrage hat damit nichts zu tun meine Antwort dazu auch nicht
Sinnentnehmend lesen ist nicht Jedem gegeben.
Ich entschuldige das gerne.

06.04.2018 um 23:57 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von phloxxx
46 Beiträge bisher
re: Arbeit, einfach nur aus "Spaß"?

Das Thema hier zu diskutieren halte ich für ambitioniert, aber nun denn...

Man kann viel drüber reden, aber letztendlich wird man es wohl ausprobieren müssen, um zu wissen ob es funktioniert.

Ich habe da auch keine feste Meinung, ich würde wohl zu "ausprobieren" neigen. Aber ich möchte ein paar Kommentare zu der Diskussion abgeben. Speziell zu den "Contra" Argumenten.

BGE heisst nicht "nur aus Spass arbeiten". Die Idee ist vielmehr, einen Mindestbetrag (mit dem man, im Gegensatz zu HartzIV, nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen ist) an jeden auszuzahlen, und alles was man zusätzlich verdient kommt oben drauf.

Um das einzuordnen, muss man sich wohl ansehen, was die heutige Realität ist.

Wir haben Menschen, die wirklich gut verdienen. Meistens machen die etwas was ihnen Spass macht. Oder sie sind zumindest von der Aussicht angetrieben, "mehr" zu verdienen, zB regelmäßige Gehaltserhöhungen, Boni etc. Für die wird sich nichts verändern. Die arbeiten immer noch gerne, und das zusätzliche BGE fällt kaum ins Gewicht.

Dann gibt es Menschen, die wichtige, anstrengende Sachen machen und mittelmäßig bis schlecht verdienen. Soziale Berufe zB. Krankenpfleger verdienen selten gut, haben aber durchschnittlich 10 Jahre weniger Lebenserwartung, weil der Beruf so aufreibend ist. Die haben meistens auch Spass (haben sich den Beruf ja auch ausgesucht, wissend, dass sie nicht besonders gut verdienen werden.) In diesem Bereich würde das BGE nicht dazu führen, dass die Menschen aufhören zu arbeiten, aber sie würden sich wahrscheinlich weniger überarbeiten. Man müsste wahrscheinlich insgesamt ein bisschen mehr zahlen, damit die nötige Arbeit gemacht wird, was die Welt nicht ungerechter machen würde.

Das größte Problem sind wohl "Scheiss-Jobs", wie Tiefgaragen-Wächter o.ä.. Die niemand gerne macht, aber die wir brauchen. Da hätten wir wohl deutliche Mehrkosten mit dem BGE (aber auch nicht gerade ungerecht).

Dann gibt es noch Scheiss-Jobs die man einfach streichen kann. Telefon Marketing, Strukturvertriebler etc. Die Menschen, die das machen müssen, wissen idR, dass sie nichts gutes tun. Da werden einfach weniger Menschen beschissen, wenn die Arbeitskräfte knapp werden.

Bei den "faulen" würde ich annehmen, die nehmen einen Job an, weil das Arbeitsamt nervt. Mogeln sich so durch, ohne Einsatz, bis sie irgendwann wieder gekündigt werden. Die würden mit BGE aufhören zu arbeiten, ja. Aber die Frage ist, ob das der Volkswirtschaft nicht eher gut tut. Einsatz zeigen sie ja eh nicht, sie bremsen eher noch die aus, die was schaffen wollen in der selben Firma.

Dann haben wir die, die sich komplett aufgegeben haben. Von Hartz4 leben. Die bekommen endlich ihre Würde zurück und werden nicht mehr schikaniert.

Die schikanierenden Angestellten auf dem Amt brauchen wir dann nicht mehr (die spüren auch, dass sie nichts gutes tun, bzw tun können, sie würden eigentlich schon gerne). Die können ja Tiefgaragen-Wächter etc werden ;)

Was man wohl vorhersagen kann: Mit BGE würden nicht alle mit arbeiten aufhören, eher einige weniger arbeiten. Und jeder hätte mehr Geld (Wirtschaft brummt..), Geld würde wahrscheinlich weniger wert sein.

Das hätte auch sein gutes. Wir haben schließlich noch die, die gar nicht arbeiten, weil sie nur von Kapitalerträgen leben. Und das wird immer schlimmer. Vor ein paar Jahrzehnten haben noch 20% der Bevölkerung 80% des Kapitals besessen. Heute besitzen 1% der Bevölkerung 99% des Kapitals. Dem könnte man direkt entgegensteuern, indem man einfach "jedem Geld gibt".

Alles in allem würde ich denken, BGE löst einige Probleme und führt zu neuen, die schwer vorherzusagen sind. Aber eine Tendenz, dass es schlimmer wäre als jetzt ist wirklich nicht zu erkennen. Ich wäre für ausprobieren, und die Auswirkungen nach einiger Zeit auf den Prüfstand stellen.

(Das fehlt eh in der Politik. Wenn eine Veränderung eingeführt wird, dann sollten die Politiker klar definieren müssen, warum sie das einführen und welchen Effekt sie sich versprechen. Und dann müsste nach ein paar Jahren getestet werden, ob der Effekt eingetreten ist. Wenn nicht, wird die Veränderung wieder zurück gerollt.)

07.04.2018 um 0:18 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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