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Thema: D/S


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Von Freexxxxxx
56 Beiträge bisher
re: D/S



Das klingt für mich ein bisschen wie das traditionelle Eheideal - und weniger nach D/s.
Zugegeben: wenn D/s nicht weniger, sondern "mehr" (oder: anders) als das ist - wie funktioniert er dann überhaupt? Ich hoffe, dass ich das in zehn Jahren besser weiß.
Eine Beziehung wäre auf Augenhöhe angelegt. D/s (wie ich ihn verstehe) ist aber ein asymmetrisches Verhältnis.
Natürlich soll mich eine Sub als ihren Herrn lieben - aber ich als ihr Herr muss diese Liebe nicht erwidern; wer wäre sie denn, so etwas zu erwarten!? Ich muß nur in der Lage sein, mit ihren Gefühlen so umzugehen, daß sie produktiv in den Dienst ihrer submissiven Entwicklung gestellt werden; (und Abstürze gehören nicht zu dieser "Produktivität").
Wenn ich sie nicht liebe, was ist dann überhaupt die Bedingung dafür, daß ich micht mit ihr "abgebe"? Meine Gnade - könnte ich z.B. versuchsweise sagen - oder: ihre Verwendbarkeit.
Ich hielte es nicht für gut, wenn ich meine Subs "liebte" - sie bekämen dadurch (potentiell) Macht über mich; ich wäre dann quasi der, der mich selbst von dem bottom (aus) toppt, der ja eigentlich sie ist; weil mit Liebe Verlustangst einhergeht - und die wiederum schränkt meine Freiheit als Dom gegenüber einer Sub ein.
Oder: falls meine Liebe das Machtgefälle gefährdet, entscheide ich mich im Zweifelsfall für mich und d.h.: das Machtgefälle; das ist dann etwas, was ich mit mir selbst ausmachen muß.
Und wozu muß eine Sub mir (noch) vertrauen, wenn sie (schon lange) gar keine andere Wahl (mehr) hat!?
Usw. ...
Und nein ich habe nicht das Gefühl, daß ich mit diesem Thema (jemals) fertig (sein) werde.

20.09.2017 um 21:13 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Gelixxxxxxxxxx
1362 Beiträge bisher
re: D/S



Ähm, womit du deine Maßstäbe auf andere Beziehungen anlegst. Wenn für dich Liebe und D/s nicht zusammen geht, ist das seltsam aber okay. Aber geh doch nicht davon aus, dass andere das deshalb auch nicht können.

22.09.2017 um 18:34 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Gelixxxxxxxxxx
1362 Beiträge bisher
re: D/S



Besitzanspruchsdenken und Liebe sind nicht das gleiche, aber es klappt beides prima zusammen.

22.09.2017 um 18:41 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Freexxxxxx
56 Beiträge bisher
re: D/S


Nun: in der Regel dürfte ein Mensch, der einen anderen "liebt", bei der Vorstellung, diesen zu "verlieren", unangenehme Gefühle bekommen.


Man könnte auch andersherum argumentieren:
die Subs wären vor einem zu warnen, der sie davor warnt, bei jemandem `ohne Vertrauen´ dastehen zu `können´ -
wenn sie die Krücke des Vertrauens hinter sich hätten ...
oder: ihren Gehorsam nicht mehr an die "Bedingung" Vertrauen knüpften
und tatsächlich ohne Wahlmöglichkeit dastünden ...


Danke für das Argument.

22.09.2017 um 18:56 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Freexxxxxx
56 Beiträge bisher
re: D/S


Wäre sie „beliebig austauschbar“, hätte ich nicht genug „Energie“, sie zu beherrschen.
Würde ich sie wegen eines „Vergleichsobjektes mit einem Vorzug mehr“ in die Wüste schicken, wäre ich nicht gnädig genug.
Würde ich es nicht über mich bringen, sie bei „nachhaltiger Renitenz“ in die Wüste zu schicken, wäre ich meinem dominanten Wesenszug nicht treu geblieben.

22.09.2017 um 19:00 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Freexxxxxx
56 Beiträge bisher
re: D/S


Ja stimmt. ich wollte nicht davon ausgegangen sein, daß andere nicht versuchen können, Liebe und D/s (bzw. Besitzanspruch) in einem zusammen zu leben.

22.09.2017 um 19:05 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Gelixxxxxxxxxx
1362 Beiträge bisher
re: D/S



Viele versuchen es nicht nur, viele tun das einfach.

22.09.2017 um 19:44 Profil Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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